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Stand: 08.09.2016

Pressemitteilung

"Viele Menschen stellen das Miteinander in den Vordergrund"

Das vielfältige ehrenamtliche Engagement in Rheinland-Pfalz hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei ihrem Bürgerempfang am Samstag, 28. Februar 2015, in der Staatskanzlei gewürdigt, teilte das Land in seiner Pressemitteilung mit. Schwerpunkt des Bürgerempfangs war in diesem Jahr die Flüchtlingshilfe. An dem Bürgerempfang nahmen Vertreterinnen und Vertreter von Initiativen teil, aber auch Einzelpersonen, die in vorbildlicher Weise eine Willkommenskultur vorleben.

 

Die Mitarbeiterinnen des Café Asyl in Landau wurden am Samstag in Mainz beim Bürgerempfang von der Ministerpräsidentin geehrt.

 

Für ihr Engagement wurden beim Bürgerempfang ebenso Vertreter aus den Landkreisen Südliche Weinstraße, Germersheim und Kaiserslautern geehrt.

„Viele von Ihnen helfen Menschen, die oft einen furchtbaren Leidensweg hinter sich haben“, betonte Malu Dreyer. Zu der Unterstützung, die Menschen in Rheinland-Pfalz Flüchtlingen bieten, gehören unter anderem Beratung und Unterstützung, Deutschunterricht, Hilfe bei Behördengängen, die  iOrganisation von Sachspenden. „Und Sie laden zu gemeinsamen Festen und Begegnungen ein“, so die Ministerpräsidentin.

„Es ist schön, in einem Land zu leben, in dem besonders viele Menschen das Miteinander in den Vordergrund stellen. Sie alle tragen mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit dazu bei, der Welt und unserer Gesellschaft ein menschliches Gesicht zu geben. Ihr Engagement ist genauso unbezahlbar wie unverzichtbar“, sprach die Ministerpräsidentin den Ehrenamtlichen ihre Anerkennung aus.

Rund 450 ehrenamtlich aktive Bürgerinnen und Bürgern aus den zwölf kreisfreien Städten und 24 Landkreisen waren der Einladung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer gefolgt. Aus der Südpfalz wurden die Helferinnen und Unterstützer des Café Asyl geehrt, aus dem Landkreis Südliche Weinstraße der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge unter Regie von Manfred Traub, die Gruppe „Hilfe für Asylsuchende“ unter der Organisation von Gisela Hahn sowie Ulrike Brunck, die bei Behördengängen und Arztbesuchen Flüchtlingen zur Seite steht sowie den Kindern als Lernpatin. Aus dem Landkreis Germersheim waren Verantwortliche und Engagierte der Hilfsorganisation „Cross Borders“ unter den Gästen. Die Ministerpräsidentin nahm sich die Zeit, um mit allen Delegationen ins Gespräch zu kommen. Zudem stand den Gästen die Staatskanzlei zur Besichtigung offen.

,Dreyer betonte, sie sei froh, „dass wir mit der landesweiten Ehrenamtskarte in Rheinland-Pfalz eine besondere Form des Dankes schaffen konnten. Sie verbindet Anerkennung und Wertschätzung mit geldwerten Vergünstigungen“. Bisher habe das Land mit zehn Kommunen Kooperationsvereinbarungen abgeschlossen, weitere würden folgen, heißt es in der Pressemitteilung der Ministerpräsidentin.

Herausgegeben vom Caritasverband für die Diözese Speyer
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